SEG 1.2.2. Hybride Präsenzvorlesung [HANDZETTEL]
Dieser Handzettel gibt einen Einblick in das Thema "Hybride Präsenzvorlesung" und fasst zusammen, welche Herausforderungen sie mit sich bringt und welche Maßnahmen ihre erfolgreiche Umsetzung unterstützen.
Die Qualität der Übertragung ist entscheidend: Lehrende müssen sowohl für das Präsenz- als auch für das Online-Plenum gut verständlich sein, und Interaktionsmöglichkeiten wie Chats, digitale Fragenspeicher oder Live-Umfragen sollten gezielt eingesetzt werden, um ein gleichwertiges Lernerlebnis für alle Teilnehmenden zu schaffen. Die Umsetzung erfordert jedoch eine erhöhte Arbeitsbelastung für Lehrende, die sowohl didaktische als auch technische Herausforderungen bewältigen müssen.
Flankierende Maßnahmen sind essenziell: Eine stabile technische Infrastruktur, schnell verfügbare technische Unterstützung und didaktische Beratung erleichtern die Planung und Durchführung hybrider Vorlesungen. Zudem kann der Einsatz eines Lehr-Tandems oder einer Co-Moderation dazu beitragen, dass sowohl das Präsenz- als auch das Online-Plenum optimal betreut werden. Hochschulen sollten entsprechende Supportstrukturen und Anrechnungsmöglichkeiten schaffen, um die erfolgreiche Umsetzung hybrider Lehrformate nachhaltig zu fördern.
Zielgruppe dieses Angebots sind Studiendekaninnen und -dekane, Professorinnen und Professoren sowie alle Personen, die Studiengänge einrichten, überarbeiten, verwalten und/oder deren Qualität sichern.
Dieses Material ist entstanden im Rahmen des Verbundprojekts der Universität Ulm und der Hochschule Furtwangen gefördert durch das MWK Baden-Württemberg. Das Material ist Teil des Online-Selbstlernkurses "SEG - Studiengänge erfolgreich gestalten".
Licence: Creative Commons Attribution Non Commercial 4.0 International
Keywords: Studiengänge erfolgreich gestalten, Curriculumentwicklung (Curriculum), Hochschule (Hochschulen, Hochschulwesen), Kompetenzorientierter Unterricht (Kompetenzbasierter Unterricht, Kompetenzorientiertes Lernen), Lehre
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